Nachruf auf Gisela Abels-Lahr

(v.l.)H. Almeroth-Rausch, G. Abels-Lahr, Stephan Hesping

„Ich liebte was ich tat, und ich tat, was ich liebte!“ Diesen Satz stellte Gisela Abels-Lahr über den Brief an die Mitglieder, als sie im vergangenen Jahr ihr Amt als Vorsitzende des VdK-Ortsvereins Gonsenheim niederlegte. Genau in diesem Sinne lebte sie und widmete ihre Zeit nicht nur den zahlreichen Vereinen, in denen sie Mitglied war, sie unterstützte auch selbstlos den Stadtteiltreff Gonsenheim, indem sie die Nutzer des Brotkorbs z.B. mit Sachgeschenken, einem 4-Gänge-Menü und einer Tages-Busreise überraschte.
Gisela Abels-Lahr ist nicht mehr. Doch sie wird uns in  Erinnerung bleiben als Mensch, der anderen Freude bereitete, alten und einsamen Menschen mit ihrem Humor durch den Alltag half, als „Igelmutti“, die jede Menge Igel und andere Kleintiere vor dem Tod rettete und den Kindern der Maler-Becker-Schule die heimische Tierwelt näher brachte.
In einem Gespräch mit ihr sagte ich einmal: „Wenn du nicht mehr lebst, dann wird irgendwann eine Straße in Gonsenheim nach Dir benannt werden.“ Sie lachte und ich sagte: „Das ist kein Witz, davon bin ich überzeugt.“ Diesen Blick von ihr, der mich dann traf, werde ich niemals vergessen. Liebe Gonsenheimer, enttäuscht mich nicht!

Hiltrud Almeroth-Rausch, Salzgitter
(bis zum Sommer 2013 Mitglied der Redaktion der Elsa-Zeitung)