Privataudienz bei Malu Dreyer

Bürgerempfang in der Staatskanzlei von Rheinland-Pfalz

Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz hatte 450 Heldinnen und Helden des Alltags aus ganz Rheinland-Pfalz zu sich in die Staatskanzlei eingeladen und vom Stadtteiltreff Gonsenheim konnte eine Delegation von 20 Personen dabei sein. Begrüßt wurden alle an diesem 28. Februar gegen 11 Uhr von der Brassband „Der schöne Thomas Meier“ aus Neustadt an der Weinstraße, der Heimat der Ministerpräsidentin. Anschließend gab es Begrüßungsworte von Malu Dreyer. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Flüchtlingshilfe“. Die Ministerpräsidentin dankte den anwesenden ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen für ihr überaus großes Engagement. Sie betonte, dass Rheinland-Pfalz, ehrenamtliche Tätigkeiten betreffend, in Deutschland mit an vorderster Front steht und somit im In- und Ausland großes Ansehen genießt. Zum Abschluss ihrer Rede wurden besondere Gruppen und Einzelpersonen hervorgehoben, dazu gehörte auch der Stadtteiltreff Gonsenheim, der im letzten Jahr den zweiten Platz beim Bürgerpreis der Bundesrepublik Deutschland errang in der Kategorie „Alltagshelden“.

Anschließend war das ganze Gebäude der Staatskanzlei offen zum Ansehen, für die Beantwortung von Fragen hielten sich MitarbeiterInnen bereit. Bei Führungen besichtigte man u.a. den Alten Kabinettsaal, das Büro der Ministerpräsidentin und den Stresemannsaal. Besonders bewundert wurde der Weinkeller, der in einem Weinland wie Rheinland-Pfalz einfach dazu gehört. Für das leibliche Wohl sorgte ein reichhaltiges Buffett und mehrere Getränkestände. Der Zeitpunkt für die Audienz des Stadtteiltreffs mit der Ministerpräsidentin verzögerte sich immer weiter, bis es gegen 15 Uhr endlich soweit war und Malu Dreyer jeden Einzelnen begrüßte. Sie erwähnte dabei, dass sie als Sozialdezernentin der Stadt Mainz seinerzeit bei der Eröffnung des Stadtteiltreffs im Jahre 1998 dabei war und danach auch seine Geschichte verfolgt hat. Von ihrer ehemaligen Mitarbeiterin Waltraud Herrmann wurde sie herzlich eingeladen, demnächst einmal wieder den Stadtteiltreff zu besuchen. Stephan Hesping betonte, dass der „Brotkorb“ die Flüchtlingsunterkunft in der Ludwigsburger Straße unterstützt und dass sich weitere Aktionen in Sachen Flüchtlingshilfe in der Planungsphase befinden. Wir verließen die Veranstaltung mit dem guten Gefühl, dass unsere ehrenamtliche Arbeit, aber auch der unermüdliche Einsatz der hauptamtlichen MitarbeiterInnen von Seiten unserer Ministerpräsidentin ungemein wertgeschätzt wird. (VH)