"Impressionismus für immer" - Ausstellung Herbert Beck

"Impressionismus für immer"

Bilder von Herbert Beck im Stadtteiltreff

Schon seit einigen Tagen konnte man die Vorbereitungen im Stadtteiltreff Gonsenheim beobachten, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Am 13. Mai war es dann endlich so weit: Die neuen Bilder hingen und die Ausstellung konnte um 17 Uhr eröffnet werden. „Impressionismus für immer“, so lautet das Thema dieser Bilderausstellung des bekannten Gonsenheimer Malers Herbert Beck. Der 1932 geborene Künstler entwickelte sein Talent zum Malen während seines Biologiestudiums. Seine Bilder, die er im Stil des Impressionismus gestaltet, zeigen viele Motive der hiesigen Umgebung. So sieht man den „Mainzer Stadtpark“, einen „Waldweg mit Hund Benny“ und einen „Feurigen Herbstbuchenwald“. Vielleicht kennen einige von Ihnen schon ein paar seiner Bilder, denn seit 2011 ist Beck jedes Jahr mit einer großen Ausstellung im Barocksaal des Gonsenheimer Rathauses vertreten. Auch auf dem Pfarrfest der Gemeinde St. Stephan in Gonsenheim konnten seine Werke schon bewundert werden.

Zu den Gästen der Vernissage zählte die ebenfalls in Gonsenheim bekannte Malerin Uschi Presser-Saelzler, die zusammen mit den anderen Besuchern den einführenden Worten von Peter Marquardt lauschte. Der langjährige Freund des Künstlers stellte Beck als Maler vor, erwähnte einige Stationen aus dessen Leben und schilderte ihn als einen sehr gläubigen Menschen. In seinem Dank gab Herbert Beck noch etwas über seine Bilder und den Impressionismus zu bedenken: „Wenn auch vielleicht einige Leute meinen, die Bilder seien eventuell veraltet und aus einer vergangenen Zeit, so gibt es doch immer wieder Menschen, die sich für diesen Stil begeistern lassen. Und das ist doch das Wichtigste, dass uns Bilder gefallen müssen, damit wir sie uns gerne anschauen und vielleicht auch eines an die Wand hängen. Ich bin der Meinung, dass der Impressionismus für immer zum Leben der Menschheit dazu gehören wird!“ Er bedankte sich auch bei seiner Frau Valeria, die die Vernissage durch zwei Musikstücke auf dem Cello bereicherte. (CM)