Malen macht mich glücklich

Neue Bilderausstellung im Stadtteiltreff

Tolle, inspirierende Werke von Maria Iacazzi sind zu bestaunen.

„Ich weiß eigentlich nie, wie meine Bilder am Ende aussehen werden“, so die Malerin bei der Ausstellungseröffnung am 4. November, „aber Malen macht glücklich und deshalb male ich!“

Die 47-jährige Künstlerin ist gelernte Arzthelferin und malt erst seit 2007. Und das eigentlich auch nur zufällig, denn ihr Sohn Raphael sollte damals ein Bild für die Schule malen und kam nicht so richtig damit zurecht. Er bat seine Mama, ihm doch zu helfen und da merkte Frau Iacazzi, dass sie das wohl ganz gut kann und es ihr auch sehr viel Freude bereitet. Und von da an malte sie immer wieder. Die Technik und Arbeitsweise hat sie sich selber beigebracht, was ihr auch sehr gut gelungen ist, wie man an den ausgestellten Werken sehen kann. Einige ihrer Bilder tragen den Titel „Portal“, auf denen ein Relief zu sehen ist. Das besteht aus richtigem Sand, den sie nach dem Trocknen mit Firnis versiegelt hat. Manchmal sind dabei sogar noch kleine Steinchen oder gar Muschelreste zu sehen, zu fühlen. Ja, Sie haben richtig gelesen - zu fühlen, denn die Bilder von Maria Iacazzi dürfen auch angefasst und „gefühlt“ werden. So bekommt der Betrachter noch einen anderen Zugang zu den farbenfrohen abstrakten Acrylbildern. „Mystica“ oder „In Heaven“ heißen weitere Werke. Lassen auch Sie sich etwas entführen in mystische Welten, die vielleicht hinter dem „Portal“ beginnen..? Oder lassen Sie Ihre Seele einfach irgendwohin treiben.

Die Ausstellung ist noch bis zum 24. November zu den üblichen Öffnungszeiten anzuschauen. Sollten Sie dies versäumen, können Sie Frau Iacazzi auch am 28. und 29.11. auf dem Gonsenheimer Adventsmarkt treffen. (CM)