Mitgliederversammlung des Stadtteilteffs


Colette Smeraldy
Reinhard Hammann, Eva Krenz

Ausgeglichener Haushalt

Der 1. Vorsitzende des Stadtteiltreffs Gonsenheim, Andreas Nose, eröffnete die Mitgliederversammlung am 27. April 2016 gegen 19:10 Uhr und begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder. Danach übernahm Herr Reinhard Hammann die Versammlungsleitung für den Abend.

Zunächst wurden sowohl das Protokoll vom letzten Jahr als auch die Tagesordnung einstimmig angenommen und der 1. Vorsitzende gab seinen Bericht über das Jahr 2015 ab. Er dankte dabei allen, "ob große oder kleine Spende", die für das Fortbestehen des STG sorgten.

Er wies auch darauf hin, dass es sehr wichtig ist, neben der Flüchtlingshilfe, die verständlicherweise einen großen Raum einnimmt, auf gar keinen Fall das bisherige Klientel mit seinen Sorgen und Nöten zu vergessen. Man stellte aber auch fest, dass darauf schon sehr geachtet wird. Weiterhin teilte er mit, dass sich jedes Mitglied jederzeit per Mail an den Stadtteiltreff wenden kann, um mit dem Vorstand einen Gesprächstermin zu vereinbaren, sofern es Unklarheiten gibt. Der Bericht des Vorstands endete mit einem großen Dank sowohl an die hauptamtlichen als auch an die ehrenamtlichen Mitarbeiter. Ein besonderer Dank ging an Christiane Mertins für die Pflege der Homepage.

Colette Smeraldy stellte dann die Haushaltsrechnung 2015 und den Haushaltsplan für 2016 anhand einer Computer-Präsentation vor. Zahlreiche Spenden haben dafür gesorgt, dass die Finanzlage stabil ist. Einen großen Teil nahm auch der Bericht über das Flüchtlingsnetzwerk „Miteinander Gonsenheim" ein. Die hauptamtlichen Mitarbeiter Eva Krenz, Colette Smeraldy und Stephan Hesping stellten die verschiedenen Bausteine vor, für die sie verantwortlich sind. Über 100 ehrenamtliche Helfer sind inzwischen für das Netzwerk tätig und man erzielt große Erfolge in kleinen Schritten, was die Integration der Flüchtlinge betrifft. Einige Bausteine sind u.a.: das Begegnungs-Café, der Sprachunterricht und die Kinderbetreuung in der Housing Area, wo inzwischen über 620 Flüchtlinge untergebracht sind. Außerdem wurden Patenschaften durch ein Familienbegleitsystem eingeführt. Ganz neu ist die Wohnungsbörse. Hier werden wohnungssuchende Flüchtlinge tatkräftig unterstützt. Stephan Hesping wies darauf hin, dass es dringend einer Erweiterung des Brotkorbs bedarf, d.h. es werden mehr Lebensmittel gebraucht, um auch die Flüchtlinge zu versorgen. Abschließend berichtete Colette Smeraldy über das neue Projekt „Alltagshilfen in Not", für das gerade der Startschuss gegeben wurde. Ein weiterer Beweis, dass man seitens des Stadtteiltreffs die Einheimischen nicht vergisst. (VH)

Als dann Reinhard Hammann um 20.45 Uhr die Versammlung für geschlossen erklärte, waren sich alle einig: Der Stadtteiltreff ist ein großer Gewinn für Gonsenheim und mit seinen vielen Angeboten und Hilfen gar nicht mehr weg zu denken. Aber auch in diesem Jahr gibt es wieder viel zu tun…packen wir es an – vielleicht auch mit Ihrer Hilfe! Rufen Sie uns an oder kommen Sie doch einfach vorbei, wenn Sie helfen möchten. (CM)