Heiterkeit mit Elsa-Chor - Gelungenes Frühjahrskonzert

Chorleiter Norbert Ehmig

Der Männergesangsverein (MGV) Heiterkeit, der aber auch ein paar Sängerinnen dabei hat, feierte am 12. Juni das Jubiläum seines Chorleiters Norbert Ehmig mit einem Frühjahrskonzert. „Genau vor 10 Jahren, nämlich am 5. Juni 2006, leitete er die erste Chorprobe", so Centa Asmus, die 1. Vorsitzende, in ihrer Begrüßungsansprache. „Und wir hoffen noch auf viele weitere Jahre mit ihm!" Danach bekamen die zahlreich im evangelischen Gemeindehaus erschienenen Zuhörer ein tolles Programm geboten. Die 22 Sängerinnen und Sänger warteten mit vielen alt bekannten und zum Teil recht anspruchsvollen Liedern auf. Das „Vaterunser" (von Hanne Haller und Bernd Meinunger) und der Gospelsong „My Lord what a Morning", das Lied von Robert Stolz „Vor meinem Vaterhaus" oder gar das deutsche Volkslied „Muss I denn zum Städele 'naus" wurden mit Bravur gemeistert, genau wie „Die kleine Bergkirche" oder „Bajazzo" aus der Oper Pagliacci von Leoncavallo. Mit lustigem „Quak, quak, quaaak" endete die Slowenische Volksweise „Hochzeit der Frösche" und natürlich gab es dafür viel Beifall.

Großen Applaus erhielt auch Volker Höfner, der als Elvis von Gunsenum bekannt ist, für seinen Sologesang „An American Trilogy".

Im Wechsel mit der „Heiterkeit" trat als Gast der Elsa-Chor vom Stadtteiltreff Gonsenheim auf und überzeugte wieder einmal mit einem Querschnitt aus seinem vielseitigen deutschen und englischen Repertoire. „Komm lieber Mai und mache…", „Geh aus mein Herz" und „Ein stolzes Schiff" wurden gefühlvoll und spritzig vorgetragen ebenso wie „One of us" von John Osborne, „Tears in Heaven" (Eric Clapton) oder das „Happy Together" von The Turtles. Sonja Gotthardt, Sängerin im Elsa-Chor, stellte kurz auch einige Projekte des Stadtteiltreffs vor und lud die Anwesenden ein, dort mal vorbei zu schauen.

Zwischen den einzelnen Chorauftritten zeigte die junge Lena Scharnbacher am Klavier ihr Können und ließ Mozarts „Türkischen Marsch", Beethovens „Für Elise" und das Lied „The heart asks pleasure first" erklingen (aus dem Film „Der Pianist"), was sie übrigens alles auswendig spielte.

Zum großen Finale standen dann beide Chöre und die Instrumentalisten gemeinsam auf der Bühne und sehr berührend wurde das bekannte „Amazing Grace" bzw. „Ein schöner Tag" gesungen. Dass Peter Kunze mit seinem Dudelsack dazu aufspielte, gab dem Ganzen noch eine besondere Note. Ein schöner Nachmittag war damit vorbei, der für jeden Musikgeschmack etwas geboten hatte. (CM)

 

Abschlusslied: Ein schöner Tag...

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