Gemeinschaftshaus in der Housing Area eröffnet

Platz für Ehrenamt und Integration

Auch wenn sich Herr Ebling und Frau Flegel nicht ganz einig waren, wer zuerst auf diese glorreiche Idee kam, das alte Offiziershaus zu renovieren und für Gemeinschaftsräume zu verwenden, sind sich alle Beteiligten einig, dass es ein wichtiger und vor allem richtiger Schritt war. Dem konnten Sozialdezernent Kurt Merkator und der Geschäftsführer der Stiftung Juvente, Paul Becker, nur zustimmen. Nun können die Ehrenamtlichen loslegen. Denn neben zwei Seminarräumen, die für Deutschkurse, Hausaufgabenbetreuung und andere kleinere Lerngruppen gut geeignet sind, können nun auch die Aktivitätsangebote wie die Strickgruppe, Kochgruppe, Spielgruppe und diverse andere einziehen. Auch wird ein Beratungszimmer für den Verein „Armut und Gesundheit“ und aller Voraussicht nach für das Psychotherapeutische Institut Mainz im 1. Obergeschoss eingerichtet. Letzteres soll sich mit den Traumata der Kriegsflüchtlinge beschäftigen. Außerdem wurden Seminarräume im Gebäude 6412, die vom „Beschäftigungspilot“ genutzt werden, und im Haus 6401 das Erdgeschoss barrierefrei hergerichtet. Auch wenn noch viele Schritte zu gehen sind, sind es auch kleinere Schritte die zum Ziel führen. (OW)