Pressetermin

Es fehlen 35.000 Euro

Der Stadtteiltreff Gonsenheim hatte zum 8. Juni die örtliche Presse eingeladen, um über die personelle Veränderung im Vorstand und natürlich auch über die finanzielle Lage der sozialen Einrichtung zu informieren. Am Abend zuvor hatte die jährliche Mitgliederversammlung mit der Neuwahl des Vorstands stattgefunden. Als Nachfolgerin für Martin Kinzelbach wurde Dr. Sabine Müller-Löw (54) gewählt. Die aus Aachen stammende Ärztin und Familientherapeutin lebt in Gonsenheim und möchte den Stadtteiltreff tatkräftig unterstützen, da sie von der Wichtigkeit der Einrichtung überzeugt und auch von der Arbeit der inzwischen 260 ehrenamtlichen Helfer*innen begeistert ist.

Zur fnanziellen Situation ließ Stephan Hesping, hauptamtlicher Mitarbeiter, wissen, dass sich seit der Gründung des Stadtteiltreffs vor 19 Jahren sowohl die Räumlichkeiten als auch die Projekte der Einrichtung erheblich erweitert haben. „Aber leider wurden uns die damals bewilligten hauptamtlichen Stellen von 3,5 auf 2,5 reduziert und die finanziellen Zuschüsse der Stadt stagnieren. Aktuell fehlen uns 35.000,- Euro, um die Projekte für das laufende Jahr weiterhin zu bewältigen, und leider gibt es von der Stadt Mainz keine Signale, dass darüber nachgedacht wird, für die wichtige Arbeit des Stadtteiltreffs mehr Geld zu geben". Wie hoch die Förderungssumme im nächsten Jahr sein wird, darüber müsse bis zum 31.12.2017 neu mit der Stadt verhandelt werden. Weiter informierte er über die Kampagne „Gutes Geld für gute Arbeit“. Sie soll sowohl die Kommunalpolitiker bezüglich öffentlicher Mittel ansprechen als auch die Bürger sensibilisieren, um Mitglieder, Förderer und Paten zu gewinnen. (CM)