Zwischen Jurte und Lagerfeuer

Aktivenwochenende des Stadtteiltreffs

Feuer! Feuer gab’s nicht nur im Kamin………. Ja ja, unser Aktivenwochenende hat immer einige Überraschungen parat. Diesmal war es die abgebrannte Hütte mit Küche und Schlaflager. Nur das Vordach ist erhalten geblieben. Zum Glück wussten wir schon davon. Daher: Alles kein Problem. Unser Winnetou namens Stephan Hesping hat natürlich immer einen Rat. Zwei große Zelte auf einen Anhänger gepackt mit allem Zubehör, und die ersten 8 Personen fuhren schon am Donnerstag vor dem Wochenende in das Freizeitcamp.

Heiß war der Donnerstag, dennoch ging der Aufbau der Jurte mit Küche und Kamin zügig voran. Währenddessen die Männer das Schlafzelt aufbauten, begnügten wir Frauen uns damit Kaffee zu kochen und den Tisch zu decken, denn ohne Stärkung und Pause hielt man es kaum aus. Danach wurde unser großer Grill, das Lagerfeuer, angemacht und die ersten Fleischbrocken und Würstchen darauf wie ein Mandala angeordnet. Oliver wurde erneut zum Grillmeister gekürt. Uns Hartgesottenen kann auch keine Nacktschnecke erschrecken, sie wurden vor dem Schlafengehen kurzerhand aus dem Zelt geschmissen. Am nächsten Morgen war die erste Tat, unser Lagerfeuer weiterhin am Leben zu erhalten. Einige von uns blieben dafür bis zum Morgengrauen wach. In den nächsten zwei Tagen und Nächten ging es mit Spiel, Spaß und Bewegung weiter. Warmes Wasser gab es nur für den Kaffee oder um etwas Fettiges zu spülen. Aber mit kaltem Wasser kann man sich auch waschen am großen Mehrpersonenbecken, etwas abseits der Zelte, oder eben im Bach, ein Riesenspaß. Nach und nach reisten weitere „Aktive“ an und schlugen ihre kleineren Zelte auf. Eine Herausforderung waren die Wurfzelte beim Auf- und Abbau, auch eine Attraktion. Wir bedanken uns bei unseren Hauptamtlichen dieses Erleben der Natur zu ermöglichen. (IW)