Mit Kerzenlicht für Menschenrechte

Eine Menschenkette entlang der Breiten Straße

Mit einer Menschenkette aufmerksam machen auf die Missstände in unserer Gesellschaft und auch auf jene, die an den EU-Außengrenzen täglich geschehen. Das war die Idee hinter der Aktion „Menschenkette für Menschenrechte für Alle“, die am 7. März vor der evangelischen „Inselkirche“ auf der Breiten Straße begann. Organisiert wurde sie von allen christlichen Gemeinden in Gonsenheim und vom Stadtteiltreff. Nach einer kurzen Begrüßung und Ansprache von Pfarrer Andreas Nose, Diakon Klaus Baum sowie Stephan Hesping und dem Ausstatten mit Bannern, Plakaten, Flyern und Kerzen, stellten sich etwa 200 Teilnehmer*innen entlang beider Seiten der Breiten Straße auf. Nachdem die Polizei die Durchfahrt für einen Moment gesperrt hatte, fassten sich alle Menschen, unter dem Klang der europäischen Nationalhymne, an den Händen und bildeten so eine geschlossene Menschenkette. Es wurde eine Weile innegehalten, sodass auch Passanten*innen genauer hinschauen konnten, bevor sich die Kette langsam wieder auflöste und es gemeinsam zurück zur „Inselkirche“ ging. Bei Glühwein und Punsch war dann noch Zeit für Gespräche und ein erstes Resümee der Aktion. Es herrschte Freude darüber, dass sich trotz des unbeständigen Wetters doch so viele Menschen an der Aktion beteiligt hatten – dennoch könnten es in Zukunft noch mehr sein! Schließlich sind die Menschenrechte ein Thema, das uns alle angeht und das Einhalten dieser Rechte ist ein wichtiger Grundstein für unser aller Zusammenleben. Ein großer Dank gilt den Veranstalter*innen und allen, die die Entstehung der Menschenkette ermöglicht haben." (SG)