Hallo, ich bin der Neue…

…im Vorstand des Stadtteiltreff.

Geboren in Mainz bin ich doch kein echter Mainzer, denn beruflich zog es meine Eltern in verschiedene Städte Deutschlands.

Nach meinem Studium der Evangelischen Theologie in Hamburg trat ich meine erste Stelle als Pastor in Berlin-Spandau an, erlebte dort die spannende Wendezeit – und zog weiter, um in einer Gemeinde im Ruhrgebiet zu arbeiten. Nach 21 Jahren im lichten Schatten der Fördertürme zog es mich 2014 nach Mainz-Gonsenheim. Dort arbeite ich zusammen mit der Pastorin für Junge Gemeinde, dem Referenten für Migranten und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der Kreuzkirche (Karlsbaderstr. 7), einer Baptistengemeinde im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.

Ich bin begeistert verheiratet mit Anne, die als Krankenschwester bei der Caritas in Mombach arbeitet – und freue mich über zwei erwachsene Söhne, die in Herten (Ruhrgebiet) und Berlin wohnen.

Die Anfrage zur Mitarbeit im Vorstand des Stadtteiltreff e.V. hat mich überrascht.

Die Frage, was ich am Stadtteiltreff schätze, hat mir die Antwort leichter gemacht:

- Weil der Stadtteiltreff einen Unterschied macht. Es ist nicht einfach eine „gutgemeinte“ aber leider wirkungsarme Einrichtung– sondern bietet Hilfe für viele Menschen. Der Stadtteiltreff hat viele Menschen so gut vernetzt, dass ein gutes Klima der Zusammenarbeit entstanden ist.

- Weil das Team des Stadtteiltreff eine wunderbare Arbeit macht und mit seinen Hauptamtlichen vielen Ehrenamtlichen die Mitarbeit ermöglicht.

- Weil im Stadtteiltreff Professionalität und menschliche Wärme zusammenkommen.

- Weil die Kirchen in den Kooperationsprojekten auf praktischer Ebene selbstverständlich zusammenarbeiten, als hätte es nie etwas anderes gegeben.

- Weil ich in praktischer Hilfe nicht so begabt bin, aber etwas Erfahrung und Übersicht in der Begleitung von Non-Profit-Organisationen mitbringe.

- Weil meine Gemeinde den Stadtteiltreff wichtig findet und mich ermutigt hat, mich hier stärker zu engagieren. Die Gemeindeleitung stärkt mir dabei Rücken.

- Weil es Freude macht, mit den anderen Mitgliedern im Leitungsteam zusammenzuarbeiten.

Andreas Nose hat diese Arbeit gut vernetzt über 8 Jahre mit viel Engagement und Liebe gemacht. Das war vorbildlich. Ich werde erst hineinfinden müssen – freue mich aber auf die Zusammenarbeit auf bewährten wie neuen Wegen.

Andreas Ullner