Hallo zusammen,

mein Name ist Annika, ich bin 16 Jahre alt und gehe auf die Maria Ward - Schule Mainz. Im Rahmen eines Sozialpraktikums meiner Schule habe ich im Januar ein vierwöchiges Praktikum im Stadtteiltreff absolviert. Montags bis mittwochs war ich stets zu den Öffnungszeiten vor Ort und habe so die typischen Arbeitsabläufe der Mitarbeiter*Innen genau kennengelernt. Meine Hauptaufgabe bestand darin, bei den Beratungen dabei zu sein, um zu sehen, wie diese ablaufen und welche Methoden angewendet werden, um die Probleme der Ratsuchenden bestmöglich zu lösen. Darüber hinaus wurde ich auch öfters selbst aktiv und habe zum Beispiel geholfen, Unterlagen zu kopieren, Jobangebote herauszusuchen oder Bewerbungen abzuschicken.

Donnerstags habe ich immer im Brotkorb mitgeholfen, eine Aufgabe, die mir persönlich sehr viel Spaß gemacht hat. Vom Lebensmittelabholen am Vortag, über das Sortieren der Produkte bis hin zur Ausgabe habe ich mich sehr wohl gefühlt und war stets bemüht, mich so gut es geht mit einzubringen und das Team bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Besonders gefreut habe ich mich immer dann, wenn ich sehen konnte, wie dankbar die Kunden des Brotkorbs waren, als wir ihnen die Lebensmittel ausgegeben haben.

Langweilig wurde es während meiner Praktikumszeit nie, selbst wenn es ein ruhiger Beratungstag war, denn es gab immer etwas zu tun: So habe ich zum Beispiel der Künstlerin Birte Ploß dabei geholfen, ihre Bilder für die neue Ausstellung aufzuhängen, habe angefangen, einen großen Bastelschrank auszumisten oder habe die Geschenkekiste öfters aufgefüllt und neu sortiert.

Ein besonderes Highlight war der Filmabend am 22. Januar, bei dem wir gemeinsam den Film über den Stadtteiltreff, den der SWR vor ein paar Monaten zuvor gedreht hatte, angeschaut haben.

Ich bin sehr froh, dass ich mein Praktikum im Stadtteiltreff absolvieren durfte. Alle Leute, mit denen ich Kontakt hatte, waren sehr freundlich zu mir, die Arbeit hat mir immer Spaß gemacht und war sehr vielfältig. Recht herzlich möchte ich mich bei Eva, Janine, Stephan und Colette bedanken, die immer versucht haben, mich in viele Projekte zu integrieren und es mir möglich gemacht haben, so eine spannende Praktikumszeit mit wertvollen Erfahrungen zu haben.