Treff 50-99 unterwegs auf Kulturtour

Museumsbesuch

Der erste Ausflug im neuen Jahr führte uns zum neu gestalteten Naturhistorischen Museum. Schon der Eingang wurde an eine andere Ecke gelegt. Wir trafen uns am 29. Januar 2020 um 14 Uhr dort. Die Außenbekleidung des Eingangsbereiches mit Glas macht bereits einen sehr einladenden Eindruck. Neu ist seit 2019 auch im Eingangsbereich des Museums die Lebendrekonstruktion des Deinotherium Giganteum, des „riesigen Schreckenstiers“, das vor 3,5 Millionen Jahren das Rheintal bevölkerte. Ein gigantisches, Elefanten ähnliches Ungeheuer. Die Museumsstücke sind auf drei Etagen verteilt. Auf den Treppenstufen befinden sich jetzt Glasschränke mit Mineralien und Edelsteinen. Vom Ur-Rind bis zum Eisbären ist hier alles vertreten. In der zweiten Etage befinden sich einheimische Vogelarten vom Storch über den Graureiher bis zum Mäusebussard. Mit mehr als 25000 Funden aus den Mosbacher Sanden bei Mainz-Amöneburg verfügt es über eine große Sammlung eiszeitlicher Tiere. Weiterhin besitzt das Museum Spuren von prähistorischen Sauriern und Insekten aus der Permzeit von Nierstein am Rhein. Weiterhin hat es ein Glanzstück zu bieten, indem es Präparate von drei südafrikanischen Steppenzebras, sogenannte „Quaggas“ besitzt. Von diesem existieren weltweit nur noch 23 Exemplare. Diese Tiere sind seit Anfang des 20. Jahrhunderts ausgestorben.

Nach unserem etwa 70 minütigen Rundgang beschlossen wir den Nachmittag mit Kaffee und Kuchen in der nahegelegenen Kaffeestube. (VH)