Stadtteiltreff in Corona-Zeiten

Leider müssen wir in der aktuellen Situation alle Veranstaltungen, Gruppen und Projekte bis auf weiteres absagen. Auch das Café des Stadtteiltreffs ist geschlossen. Wir sind aber telefonisch zu erreichen, und die Beratung durch Mitarbeiter*innen des Stadtteiltreffs findet von Montag bis Donnerstag jeweils zwischen 14 und 17 Uhr telefonisch statt.

Osterpause

Vom 10.04. - 13.04.2020 machen wir aber eine Osterpause. Ab 14. April sind wir dann wieder telefonisch zu erreichen.

Telefon: (06131) 68 75 01

Fax: (06131) 68 75 78

E-Mail: mail(at)stadtteiltreff-gonsenheim.de

Kindernotdienst: 0176/32964718

Alltagshilfen: (06131) 68 75 01

Unsere Corona-Extra-Seite

Hier finden Sie interessante Beiträge, Infos zu Hilfsangeboten,

lustige und ernste Gedanken zur momentanen Situation.

Achten Sie auf sich und Ihre Lieben! Bleiben Sie gesund!


Hilfsangebote


Hotlines zum Coronavirus und weitere hilfreiche Telefonnummern

Für Menschen mit Symptomen in Rheinland-Pfalz: 0800 990 0400

Allgemeine Fragen in RLP: 0800 575 8100

Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie (06131) 58 63 335 oder die 116 117 - die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, wenn Sie vermuten, sich infiziert zu haben.

Achtung: seit dem 26.03. befindet sich der Bereitschaftsdienst auf dem Gelände der Universitätsmedizin, in der Allgemeinärztlichen Praxis (APC) im Gebäude 605.

Hier finden Sie eine weitere Auswahl von Hotlines, die bundesweit zum Thema Coronavirus informieren:

Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 011 77 22

Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon): 030 346 465 100

Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung – Behördennummer: 115 (www.115.de)

Bürgertelefon der Stadt Mainz: (06131) 124499 oder Mail an: infektionsschutz(at)stadt.mainz.de

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte :

Fax: 030 / 340 60 66 – 07/ info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon: https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Telefonseelsorge: 0800 11 10 111 und 0800 11 10 222

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016

Kinder- und Jugendtelefon: 0800 11 1 0 333

Sucht- und Drogenhotline: 01805 31 30 31

Rat, Trost und Hilfe bei Sorgen und Problemen, kostenlos und anonym: nummergegenkummer.de

Für Kinder und Jugendliche: Tel. 116 111

Für Eltern: Tel. 0800 111 0 550

Für ältere Menschen: silbernetz.org Tel. 0800 470 80 90


Informationen für Alleinerziehende

Die PDF-Datei gibt es hier.


Gonsenheim hilft

GONSENHEIM hilft ist ein kostenloses Hilfsangebot von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus dem Stadtteil für alle älteren Menschen und Menschen, die aufgrund von Vorerkrankungen besonders bedroht sind durch das neuartige Corona-Virus und deshalb zuhause bleiben.

 

GONSENHEIM hilft vermittelt ehrenamtliche Einkaufshilfen zur Grundversorgung inkl. Botengängen (zu Arzt, Apotheke, Post) und Tierbetreuung (Hund ausführen) stellt Ihnen nützliche Informationen rund um den Aufbau lokaler Versorgungsstrukturen in der Corona-Krise zur Verfügung und hat immer ein offenes Herz und Ohr für Sie, damit Sie trotz sozialer Distanz nicht alleine sind.

 

Sie benötigen Unterstützung oder wollen selbst helfen, dann kontaktieren Sie GONSENHEIM hilft: www.gonsenheim-hilft.de

Video "Gonsenheim hilft"

Das Video ansehen hier.


„Kicker" rufen zu Spenden auf

Finanzielle Hilfe auch für den Stadtteiltreff

„Weil die Gesundheit über allem steht, ist jetzt Solidarität im Kleinen wie im Großen notwendig. Jeder kann helfen," so Joshua Kimmich.

Joshua Kimmich, Fußball-Nationalspieler beim FC Bayern München, hat zusammen mit Leon Goretzka (ebenfalls Bayern München) die Spendenaktion #WeKickCorona ins Leben gerufen, die denen helfen möchte, die in dieser Corona-Krise anderen helfen. „Als Profi-Fußballer führen wir ein gesundes und privilegiertes Leben. Daher sehen wir uns in dieser schwierigen Zeit verpflichtet, Verantwortung zu übernehmen. Corona schlagen wir nur im Team,“ so Kimmich und meint weiter:“Geben und gegenseitig helfen ist für uns in dieser Zeit das Gebot der Stunde. Jeder Einzelne von uns kann dafür sorgen, dass sich das Corona-Virus nicht weiter ausbreitet, aber nur gemeinsam können wir unseren Teil zur Gesundung der Gesellschaft beitragen!“

Bisher wurden von der Spendeninitiative über 3,9 Mio. Euro an karitative Vereine und deren soziale Einrichtungen aus allen gesellschaftlichen Bereichen gespendet. Angefangen von Einrichtungen der Tafel über medizinische Geräte in Krankenhäusern bis hin zur lokalen Obdachlosenhilfe oder Blutspendedienste, die jetzt auf sofortige Hilfe angewiesen sind.

Viele Organisationen haben einen Antrag auf Förderung gestellt. Auch der Stadtteiltreff hatte dort finanzielle Hilfe beantragt und nun tatsächlich die Zusage über 5000 Euro Fördergeld erhalten. Das Geld wird benötigt, um unsere Brotkorb-Kunden weiterhin wöchentlich mit Lebensmitteln zu versorgen und für zusätzliche Angebote wie Einkaufshilfe, Botengänge und vieles mehr.

Dafür ganz herzlichen Dank an die beiden „Kicker" und ihre Aktion: #WeKickCorona!

(CM)


Liebe Eltern,

wir möchten Sie dazu ermutigen, die Situation für Ihre Familie als eine Chance zu sehen und diese Chance zu nutzen, um daran zu wachsen. Nachfolgend findet ihr einige Anregungen, den Alltag mit der ganzen Familie vor allem mit euren Kindern zu gestalten:

Bringt Struktur in den Alltag:

Der Job/die Schule bleibt aus. Es gibt aber bestimmt noch einige Dinge nachzuholen. Ein Stundenplan für Zuhause bzw.für den Alltag, könnte die nötige Struktur geben, um noch am Ball zu bleiben. Ihr könnt Zuhause mit euren Kindern den Schulstoff weiterlernen/nachholen. Holen Sie sich Informationen von Klassenlehrernund Klassenlehrerinnen und gestalten Sie Unterrichtseinheiten von ca.20-30 Minuten.

Man könnte sich dazu auch Videochats zu Nutze machen. Gestaltet Skypekonferenzen als Unterrichtsstunden mit anderen Familien. So bleiben Kinder mit ihren Schulfreunden und Schulfreundinnen in Kontakt und das Lernen macht gemeinsam mehr Spaß.

Außerden können Eltern sich so auch im Freundeskreis abwechseln als “LernhelferInnen”

Nehmen Sie die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Kinder ernst und versuchen Sie es in die Tagesgestaltung mit einzubeziehen

Bringen Sie Bewegung in den Alltag:

Das Zuhausebleiben kann einen auch körperlich belasten. Machen Sie Sport, gehen Sie spazieren. Aber bitte halten Sie sich an die Vorschriften, wie z.B. nur zu zweit rauszugehen, Abstand halten, Hände waschen etc. Weiter geht es hier.


Angebote für Kinder

www.ohrka.de bietet 80 kostenlose Stunden Hörspiele für Kinder. Alles kostenlos zum Anhören und als Download. Es lesen Anke Engelke, Katharina Thalbach, Oliver Rohrbeck und andere Top-Stimmen. Ohrka gibt es auch als kostenlose App klick-tipps.net macht es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe, aus dem breiten Angebot an Websites und Apps empfehlenswerte Inhalte zu identifizieren, Kindern einen altersgerechten Zugang zu Medien zu ermöglichen und Eltern bei der Medienauswahl zu unterstützen. Zu zahlreichen Themen stellt der Empfehlungsdienst spannende Angebote zusammen, die an den Erfahrungsräumen von Kindern anknüpfen und ihnen ein gutes Aufwachsen mit Medien ermöglichen: www.klick-tipps.net  Überblick über Kinderfilme auf kostenlosen Streaming-Diensten:https://kinderfilmblog.de/streaming/kinderfilme-auf-kostenlosen-legalen-streaming-dienst. Bekannte Kinderbuch-Autorinnen lesen live im Stream vor. Die Schließung der Schulen und Kitas stellt Kinder und Eltern in ganz Deutschland vor große Herausforderungen. NDR und SWR starten angesichts dieser Situation gemeinsam mit bekannten Kinderbuchautorinnen und -autoren sowie ihren Verlagen eine ganz besondere Aktion unter dem Motto "live gelesen mit…", wie die Verlagsgruppe Oetinger mitteilt. Aus ihren privaten Wohnzimmern lesen Autorinnen und Autoren wie unter anderem Kirsten Boie, Cornelia Funke, Margit Auer, Isabel Abedi, Andreas Steinhöfel, Franziska Biermann und Antje von Stemm eine Stunde lang aus ihren Büchern für Kinder im Alter ab fünf Jahren vor. In einer Fragerunde im Anschluss können Kinder mit ihnen direkt in Kontakt treten. NDR und SWR streamen die Lesestunden ab Montag, 23. März, wochentags immer um 16.00 Uhr live auf ndr.de/mikado und SWRkindernetz.de, dem Facebook-Kanal des NDR Fernsehens sowie über SWR Kindernetz Plus YouTube-Kanal (youtube.com/kindernetz). Durch den Stream führt die Tigerenten-Club Moderatorin Muschda Sherzada. Im Anschluss stehen die Lesestunden on Demand zur Verfügung, unter anderem über den SWR-Kindernetz Podcast. Das NDR Kinderradio "Mikado" sendet Ausschnitte in seinem Sonderprogramm auf NDR Info Digital. Programm der ersten Vorlesewoche "live gelesen mit…" von NDR und SWR


Die Coronakrise und ihre Auswirkung auf die psychische Situation Geflüchteter – wie können wir helfen?

Wie unschwer nachzuvollziehen, bergen die derzeitigen Auswirkungen der Coronakrise auf das gesellschaftliche Miteinander einige besondere Härten für die psychische Gesundheit Geflüchteter, auch in Deutschland. Eine sehr gute Zusammenstellung dazu ist auf der Homepage der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer BAfF zu finden, die beispielsweise die Situation der in den Unterkünften lebenden Geflüchteten wie folgt zusammenfasst: „Während „Zu-Hause-Bleiben“ für viele Menschen mit dem Rückzug an einen sicheren Ort gleichzusetzen ist, sind Geflüchtete in Massenunterkünften allen Risikofaktoren ausgesetzt, die im Moment dringend vermieden werden sollen." Mehr dazu hier.


„Sie brachen in ihren Häusern das Brot." (Apg 2) - Gedanken


Eine Vision.

In den letzten Wochen geschah vieles, was ich mir nicht hätte vorstellen können, auch in unserer Kirche. Von einem Tag auf den anderen wurde fast alles abgesagt und von vielem abgeraten.Gottesdienste finden nur noch hinter verschlossenen Türen statt, werden dafür aber aus vielen Kirchen „gestreamt" und mitgefeiert an Handys und PCs. Viele kreative Anregungen gibt’s im Netz für das häusliche Gebet und Ritual. Zum spirituellen Leben vieler Priester gehört, dass sie die Eucharistie feiern können, auch „für" die Menschen ihrer Gemeinde. Sie tun dies mit besten Absichten. Doch letztlich versorgen sie sich selbst, während die Gläubigen geistlich kommunizieren sollen. Von eucharistischem Fasten ist die Rede. Nicht für die Priester, für alle anderen. Für die, die Angewiesene und vor der Tür Bleibende sind. Reichte es nicht aus, wenn ein Bischof täglich Eucharistie feierte? Könnte es auch ein solidarisches Verzichten der Priester geben, frage ich mich. Und, da sich die Situation nicht so bald ändert, was bedeutet das im Blick auf die Kar- und Ostertage?

Als Klinikseelsorgerin bringe ich oft den Leib Christi zu den Menschen, das heilige Brot, das lange vorher in einer Eucharistiefeier außerhalb des Krankenhauses gewandelt wurde. Ich bin es gewohnt, für das kleine goldene Gefäß einen Platz zu finden auf den Nachttischen. Einen Platz zwischen Medikamentenkästchen und Aufklärungsbögen, Bildzeitung und Zahnprothesen-Behälter, neben Blumen, Brillen und Desinfektionsfläschchen. Das geht. Ich trage Mundschutz und Handschuhe, ich ertrage Gerüche und Störungen. Dorthin bringe ich Gottes Wort, das Brot, den Segen. Kommunion to go. Weil die Menschen es brauchen. Weil es die Seele heilt. Unser Glaube hat zu tun mit Händen und Füßen, mit Berührung, mit dem Brotessen als nicht nur gedachter, sondern erlebter Gottesnähe. Deshalb bestürzt es mich, wenn wir in unseren Kirchen zur Zeit alles schließen, und nur digitale Wege zu den Menschen gehen.

Auf Ostern hin wünsche ich mir, dass wir bei den Kranken unserer Gemeinden klingeln – und ihnen Wort und Brot des Lebens an die Haustür bringen. Auch verpackt in einem kleinen Umschlag, zur Not in den Briefkasten. Ein Notvorrat an Kraft und Zuversicht. Am Gründonnerstag lasst uns Mahl feiern in unseren Häusern, lasst uns den Segen sprechen über das Brot und den Wein, lasst uns teilen und einander zum Segen werden. Das sind die Anfänge christlicher Gemeinde, wie sie die Apostelgeschichte beschreibt, das heißt Kirche Zuhause.

(c) Markus Hesping

Und Ostern? Ich wünsche mir einen Ostermorgen, an dem uns die Glocken wecken und aufrütteln aus Angst und Kleinmut. Ich wünsche mir offene Kirchentüren, vor denen das Brot gebrochen und ausgeteilt wird. Gerne mit Mundschutz und Handschuhen. Lasst uns Schlange stehen für das Brot, für unser Brot. Immer mit dem richtigen Abstand zu Vorderfrau und Hintermann, versteht sich.

Warum sollte das nicht möglich sein? Auch die Bäckerei hat offen. Lebensmittel dürfen gekauft werden. Unser Lebensmittel ist gratis. Kommunion to go. Gottes Liebe für Herz und Mund. Wovor habt ihr Angst, fragt Jesus. Gebt das Brot, teilt es aus, mit vollen Händen, mit übervollen Herzen. Die Zeit des Fastens ist vorbei.

(Claudia Hesping)


Wuff und Hallo ihr Lieben...

...jetzt müsst ihr Menschen also auch daheim bleiben, solltet nur noch zum Einkaufen und Gassi gehen auf die Straße, dürft nicht in Rudeln auftreten. Kenne ich. War bei uns Hunden immer schon so. Nur ohne Einkaufen, da wieder mussten wir draußen bleiben. Dabei haben wir gar keinen Virus. Nur gesunden Appetit. Was für Euch das Klopapier, das ist für uns die Wursttheke. Also bleibt ihr mal bei diesen Papierrollen, sonst müsst ihr in Zukunft auch draußen bleiben.

Bis demnächst, Euer Einstein (RW)


Else sieht die Welt

Um während der Ausgangssperre frische Luft schnappen zu dürfen, waren einige Spanier in puncto Gassi gehen sehr kreativ: Statt mit Hunden, die nun mal nicht jeder hat, seien Bürger unter anderem mit Ziegen, Schweinen und Kanarienvögeln gesichtet worden, schrieb die Zeitung „Le Vanguardia“. Sogar ein Mann mit einem Stoffhund an der Leine wurde entdeckt.

Else meint:"Also, wenn da noch jemand auftaucht, der seine Zahnbürste an der Leine hinter sich herzieht, kann aus Ausgangssperre auch geschlossene Abteilung werden." (RW)