Künstlerin zu Gast in der Redaktion

Eine Begegnung mit Isabelle Antonio und ihrer Ausstellung „Überall zuhause"

Leider kann man derzeit unsere Ausstellungen nicht so machen, wie es die Gäste vom Stadtteiltreff gewohnt sind. Es gibt keine Vernissage und auch keine Finisage, in den Räumen dürfen immer nur 4 Personen sein, Abstand, Maske… Nur relativ wenige Besucher kamen in den Genuss, die phantasievollen Bilder von Isabelle Antonio anzuschauen, die noch eine Woche im Stadtteiltreff zu sehen sind.

Da man derzeit nichts veranstalten kann haben wir Isabelle kurzerhand zur Redaktion eingeladen, die wieder wöchentlich vor dem Stadtteiltreff tagt. Und dann kam sie, diese lebendige junge Frau, die gerade ihr Studium abgeschlossen hat. Oliver dachte gerne an die legendäre „Teeparty“ zurück, von der er zur Eröffnung ihrer ersten Ausstellung im Stadtteiltreff vor zwei Jahren berichtet hatte. Schön, Dich wieder hier zu haben.

Ob ihre Bilder von Henri Rousseau inspiriert seien, war eine Frage aus dem Kreis. Bei der Erwähnung des Namens leuchten ihre Augen, ja, auch Rousseau sei Inspiration gewesen, wie vielleicht auch „Alice im Wunderland“, woran einige beim Betrachten ihrer Werke denken. Und ja, wenn man auch beim dritten oder vierten Betrachten des Bildes immer noch neue Details findet, erinnert das auch an „Wimmelbilder“ für Kinder. Welten, in denen man immer wieder etwas entdecken kann.

Wirklich wichtig ist Isabelle der Titel ihrer neuen Bilderreihe. „Überall zuhause“; weil sie versucht, die Begegnungen von unterschiedlichen Kulturen in ihren Bildern zu zeigen. Für Isabelle ist die Begegnung und das Miteinander von Kulturen ein Anliegen, das strahlt sie aus. Gerade deshalb passen Ihre Bilder so gut in den Stadtteiltreff. Der Wert einer Gesellschaft liegt in der Vielfalt.

Wie es weiter geht bei ihr? Derzeit sucht sie einen Verlag für ihr Kinderbuch. Marlene hat da gleich eine Idee, mit wem man sie zusammenbringen könnte. Ja, wir wollen dieses Buch, Isabelle! Wenn Sie, liebe Leser*innen helfen wollen: Fragen Sie doch mal im Buchhandel nach dem Kinderbuch von Isabelle Antonio. Wo nachgefragt wird, da kommt dann auch das Angebot! Du gehst Deinen Weg, Isabelle. Und eines Tages werden wir sagen: „Und als sie noch keiner kannte, da war sie sogar mal bei uns in der Elsa-Redaktion!“ (hes)