Eine Spende tanzt aus der Reihe

5000,- Euro-Spende für den Stadtteiltreff

Als ähnlich gesichert wie den morgendlichen Sonnenaufgang kann man wohl die monatliche Spende des Mainzer Unternehmers Paul Hinz sehen. Aber anders als der Sonnenaufgang suchten diese Spenden nie die Öffentlichkeit. Dann kam der Bürgerpreis. Natürlich fand der Mainzer Unternehmer es richtig und wichtig, dass die vielen Ehrenamtlichen für ihr vielfältiges Engagement derart ausgezeichnet wurden. Gern auch öfter. Einzig die monetäre Ausgestaltung des Preises fand nicht sein Wohlgefallen, und er entschloss sich kurzerhand, den Preis deutlich aufzustocken. Jetzt, nach Übergabe eines Schecks von 5000,- Euro dürfen auch einmal ein paar Zeilen geschrieben werden. Auch darüber, dass es oft genau diese monatlichen 1000,- Euro waren, die solche Projekte wie Schülerhilfe, Nachhilfe und Musikunterricht über Wasser gehalten haben. Aber auch darüber, womit er sein Geld überhaupt verdient.

Das Unternehmen „GlasPlus", das Paul Hinz als Gründer und Inhaber zusammen mit seinem Partner Peter Röhlen führt, stellt Innovatives her, das wiederum Innovationen herausfordert, es ist spezialisiert auf vielfältige Beschichtungen von Glas. Genauer: Optisch-dekoratives und funktionales Beschichten von Glaskörpern und –flächen, beschichten von Leuchtmitteln, mit UV-Blockern oder Heizschichten.

Ob in manchen Supermärkten das Fleisch, der Fisch oder das Gemüse besonders frisch und gesund aussehen, liegt oft auch an der auf das Produkt abgestimmten Farbtemperatur des Lichtes. Andere Einsatzformen und Orte des beschichteten Glases lassen sich bewundern (auch im Internet) im neuen Terminal des Flughafens Mumbai und im „One World Trade Center" in New York. Nur ein kleiner Auszug aus der Produktpalette, aber in dem Unternehmen steckt so viel Innovation, dass die Ehrenamtlichen des Stadtteiltreffs in der Pflicht sehen, Schritt zu halten mit dem lieb gewonnenen Sponsoren, auf neue Herausforderungen die passenden Antworten oder Beschichtungen zu finden. (RW)