Helfertreffen für "Miteinander Gonsenheim"

(v. li.) M. Lauzi, N. Abu El-Ez

Von der Stiftung Juvente, die den Betreuungsdienst der Flüchtlinge in der Housing Area übernommen hat, waren die Damen Myriam Lauzi und Nefret Abu El-Ez erschienen und berichteten über die momentane Situation in der Finther Landstraße.

Zur Zeit leben dort 220 Menschen, doch bis zum Jahresende werden es 300 sein. Davon sind etwa 70 % Familien und 30 % Alleinstehende. Die meisten kommen aus Syrien, Afghanistan und Erythräa. Sie erläuterten, wie wichtig es sei, Dolmetscher für arabisch und persisch zu finden, aber auch Menschen, die fließend englisch sprechen, werden gesucht. Diese sollten dann Begleiter zu Behördengängen oder Arztterminen sein. Weiter führten sie aus, dass die Flüchtlinge genug zu essen haben und sich auch alles selber kochen können und auch Kleidung sei größtenteils vorhanden. Das Wichtigste im Moment sei es einfach, dass die Menschen hier in Gonsenheim gut ankommen und sich willkommen fühlen - sind doch fast alle von ihnen durch die Erlebnisse auf ihrer Flucht stark traumatisiert.

 

Danach teilten sich die Leute zu den einzelnen Gruppen auf, in denen sie demnächst mitwirken möchten. In diesen Arbeitskreisen wurden dann Ideen ausgetauscht, Vorschläge unterbreitet und auch schon Pläne geschmiedet, wie man effektiv helfen kann. Ein gelungener Abend mit vielen hilfsbereiten Personen, die den Flüchtlingen zu einer schnellen Integration verhelfen möchten.