Seniorenwegweiser - Pressetermin

Ein Projekt der AG Alter

Die Arbeitsgemeinschaft Alter in Gonsenheim wurde 2013 gegründet und befasst sich mit Themen des „gut Älterwerdens in Gonsenheim“, die Mitglieder kommen aus verschiedenen Institutionen Gonsenheims. Das neue Projekt der AG ist ein „Seniorenwegweiser“, der am 14. März auf einer Pressekonferenz im Stadtteiltreff Gonsenheim vorgestellt wurde. Diese Stadtteilkarte von Gonsenheim listet die relevanten Anlaufstellen für Senioren auf , der jeweilige Standort ist in der Karte eingezeichnet. Colette Smeraldy, hauptamtliche Mitarbeiterin im Stadtteiltreff, berichtete, dass zunächst eine Auflage von 5000 Exemplaren gedruckt wurde, die ab sofort bei vielen Stellen und Institutionen, z.B. Kirchen, Pflegediensten, Altenwohnheimen, Sportvereinen, natürlich in der Ortsverwaltung und im Stadtteiltreff ausliegen werden. Ein ganz herzlicher Dank ging dann an Judith Schlotz vom Amt für Jugend und Familie der Stadt Mainz. Sie ist dort für die „Offene Seniorenarbeit“ zuständig und war maßgeblich an der Arbeit mit einer Grafikerin beteiligt. Außerdem hat sie unter anderem für die Bereitstellung der nötigen Geldmittel gesorgt. „Auch Jens Carstensen vom AWO Ortsverein Gonsenheim/Mombach gebührt unser Dank, denn durch ihn erhielten wir Geld aus dem Etat der Stadtteilkulturmittel von Gonsenheim, womit wir die Druckkosten finanzieren konnten“, so Colette Smeraldy.

Dann stellte sie noch die Arbeit und Ziele der AG vor: „Alter wird in unserer Zeit oft nicht positiv genug besetzt. Dabei haben alte Menschen viel Erfahrung und Zeit, diese auch weiterzugeben“, führte sie aus und wies darauf hin, dass gerade diese Menschen eine große Stütze im Bereich des Ehrenamtes sind. „Ohne sie könnte unsere Gesellschaft nicht so funktionieren, wie sie es derzeit tut“, fügte sie hinzu. Die Lebenserwartung in Deutschland steigt und somit der Anteil der älteren Menschen. Auch in Gonsenheim sollte man sich rechtzeitig Gedanken machen, wie man hier gut alt werden kann. Dies bezieht sich auf möglichst hohe Barrierefreiheit und eine gute niedrigschwellige Angebotsstruktur. „In der AG Alter tauschen wir uns aus, versuchen Bedarf zu erkennen und entwickeln neue Ideen“, erläuterte Frau Smeraldy und führte weiterhin aus, dass man dabei um gute Koordination, Informationsaustausch und präventive Maßnahmen innerhalb des Stadtteils bemüht ist, damit die Menschen, die altersbedingt auf Hilfe oder Angebote angewiesen sind, einfache Zugangsmöglichkeiten vorfinden. (CM)

Fotos - Der Seniorenwegweiser wird vorgestellt