Unterschriftenübergabe an den Mainzer OB

Ob der Stadtteiltreff Gonsenheim mit seiner derzeitigen Arbeitsweise erhalten bleiben kann, steht dieses Jahr als Hauptthema zur Debatte. Die drei hauptamtlichen Mitarbeiter*innen auf insgesamt nur 2,25 Stellen sind schlicht und ergreifend zu wenig.

Da wurden mit dem Vorstand Pläne hin und her gewendet und wieder verworfen. Die zündende Idee war ein Einwohnerantrag nach Paragraph 17 aus der rheinland-pfälzischen Gemeindeordnung, welcher besagt, dass 2000 Unterschriften nötig wären, um den Antrag und damit die Frage nach einer angemessenen Förderung des Stadtteiltreffs in den Stadtrat zu bringen. Tatkräftig unterstützten die Ehrenamtlichen, indem sie die Mainzer

dazu bewegten ihre Unterschriften abzugeben. Knapp 3000 Unterschriften kamen zusammen. Ein großer Erfolg.

Zur Unterschriftenübergabe an Oberbürgermeister Michael Ebling und den Sozialdezernenten Dr. Eckhart Lensch kam Vorstandsmitglied Dieter Pieroth im Frack mit Zylinder und weißen Handschuhen. Etwa 40 Ehrenamtliche und regelmäßige Besucher des Treffs ließen sich das nicht entgehen und waren ebenfalls zum Mainzer Rathaus gekommen. Mit Schildern und Transparenten mit dem Signet des Stadtteiltreffs und dem Slogan „Gutes Geld für gute Arbeit“ gab man ein buntes Bild ab. Pfarrer Andreas Nose, Vorsitzender des Stadtteiltreffs, machte deutlich, dass man sich in Gonsenheim eine bessere Förderung für die gute und sehr wirksame Arbeit des Stadtteiltreffs wünscht. Oberbürgermeister und Sozialdezernent sagten zu, den Antrag zu prüfen und gegebenenfalls an den Stadtrat weiterzuleiten. (IW/Hes)

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