Gunsenum Helau

Narrentreiben in Gonsenheims Gassen

Der Stadtteiltreff Gonsenheim hatte beschlossen, mal wieder beim Gonsenheimer Rekrutenumzug mitzulaufen, zumal er dieses Jahr 20jähriges Jubiläum feiert. Das Motto: Gutes Geld für gute Arbeit. Da wir nun einmal eine bunte Truppe sind, durfte jeder mitmarschieren, ob verkleidet oder auch nicht, ob Mitglied oder einfach nur dem Stadtteiltreff wohlgesonnen.

Um 11 Uhr war Küchenfee Christa schon da. Mit ein paar Luftschlangen auf den Tischen des Cafés wurde Fastnachtsatmosphäre hergestellt. Eine selbstgemachte Kartoffelsupp’ und eine Gemüsesuppe dienten als Grundlage für den Marsch durch Gonsenheim. Vorher konnte man sich von Colette Smeraldy kunstvoll schminken lassen, füllte die Beutel mit dem gespendeten Wurfmaterial und blies Luftballons auf, um sie an unseren Wagen und am Rollstuhl von Freddy zu befestigen. Der wurde abwechselnd von mehreren Leuten geschoben.

Dann machten wir uns auf den Weg zum Gonsenheimer Rathaus, wo der traditionelle Sturm auf die Ortsverwaltung und die Festsetzung von Ortsvorsteherin Sabine Flegel und auch des Oberbürgermeisters Michael Ebling stattfand. Die Bühne wurde für die Narren freigegeben und dann ging der Spaß erst richtig los als Zugnummer 36. Die Truppe hinter uns sang, dass die Gunsenumer die allerscheenste Leut’ seien. Wenn man selber mitläuft, bekommt man von der Vielfalt des Zuges leider nichts mit: Von den schmucken Garden und Musikzügen, den Fastnachtsvereinen, den Schulen und den vielen Kitas, Feuerwehr und Turnvereine usw. usw.

Mit so vielen Besuchern hatten wir gar nicht gerechnet. Trotz der Kälte wurde uns richtig warm vor lauter Helau-Rufen und Wurfmaterial verteilen. Das Wichtigste war, dass wir Spaß an der Freud’ hatten. Den Spendern des Wurfmaterials sagen wir herzlichen Dank: Dem Supermarkt Treff 3000, „Bosais Blumenparadies" und seinen „Meenzer Hutsimpeln“, Markus Zerbe für das viele Gebäck von der Firma Econo-Pak in Flonheim und der VR-Bank für die Luftballons. (IW)