Sherlock Holmes lebt weiter

Autorenlesung

Der Stadtteiltreff Gonsenheim bot am 21. Februar wieder einmal einen spannenden Abend für Krimi-Liebhaber. Die Mainzer Autorin und Kunsthistorikerin Franziska Franke stellte ihre Sherlock Holmes-Bücher vor. Sie las einige Kapitel aus vier ihrer neun bisher erschienenen Romane um den bekannten Detektiv. Sir Arthur Conan Doyle, der Erfinder dieser Kunstfigur, ist seit 90 Jahren tot. Da das Urheberrecht 75 Jahre nach dem Tod des Autors erloschen ist, konnte Frau Franke Sherlock Holmes weiterleben lassen, wobei sie ihn immer an kulturelle Schauplätze auf Verbrecherjagd schickt.

In ihrem ersten Buch „Sherlock Holmes und die Büste der Primavera“ befindet sich der britische Detektiv in der Toskana und wähnt sich unerkannt. Er wird jedoch von einem Mann erkannt, der ihn bittet, den Mörder seines Schwiegervaters zu finden. „Sherlock Holmes und die schwarze Kobra“ lässt Franke in Indien spielen, wo es gilt, den mysteriösen Tod eines Kammerdieners während eines Empfangs in Bombay aufzudecken.

In „Sherlock Holmes und der Ritter von Malta“ muss Holmes sich durch dunkle und verzweigte Grabkammern bewegen, wobei er von einem unheimlichen Hund verfolgt wird. Im Buch „Sherlock Holmes und der Fluch des grünen Diamanten“ sieht sich Holmes in Belgien seiner nächsten Aufgabe gegenüber. Nebenbei muss er erkennen, dass man dort jede Biersorte aus einem speziellen Glas trinkt.

In der Pause und am Ende der Lesung beantwortete die Autorin Fragen und signierte die gekauften Bücher interessierter Zuhörer.

Franziska Franke, die außerdem in der Erwachsenenbildung tätig ist, hat bereits drei weitere Bücher veröffentlicht, die im römischen Mainz spielen. (CM)