Gonsenheimer Erinnerungen

Helmut Hochgesand
(v.l.) H. Hochgesand, Chr. Mertins, St. Hesping, R. Wrobbel, I. Wrobbel
(v.l.) Joe Ludwig, St. Hesping, Joh. Schüler, Franz Becker

Im gut besuchten evangelischen Gemeindezentrum Mainz Gonsenheim fanden zum Abschluss der Wanderausstellung „Gonsenheimer Erinnerungen" - über jüdische Nachbarinnen und Nachbarn - am 11. April um 18.30 Uhr eine szenische Lesung und ein Zeitzeugengespräch statt.

Im vergangenen Jahr hatte diese Aufführung schon im Stadtteiltreff stattgefunden und regen Zuspruch der Besucher gefunden.

Helmut Hochgesand vom Heimat- und Geschichtsverein hat sich eingehend mit dem Schicksal der Juden in Gonsenheim befasst und im Drehbuch zu seiner szenischen Lesung die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus wieder auferstehen lassen.

Ehrenamtliche des Stadtteiltreffs (Isolde und Rüdiger Wrobbel, Christiane Mertins) Stephan Hesping und eine Mitarbeiterin des Instituts für Geschichtliche Landeskunde (Caroline Schäfer) verkörperten stellvertretend für alle jüdischen Nachbarn Gonsenheims das Leben von fünf ehemaligen Mitbürgern aus der Jahnstraße und stellten sehr authentisch deren Leidensweg dar. Helmut Hochgesand führte als Sprecher durch die Lesung.

Zum anschließenden Zeitzeugengespräch waren wieder die drei Gonsenheimer (alle Jahrgang 1929)

Franz Becker, Johannes Schüler und Joe Ludwig eingeladen, die dann auch wieder lebhaft von ihren Erlebnissen aus dieser Zeit erzählten.

Vielen Dank allen Beteiligten!