Die neue ELSA ist da

Die neue ELSA ist da

 

Foto der Esa Zeitung…und kann ab sofort online abgerufen werden.

Themen dieser Ausgabe:

  • Elterninitiative „Sichere Schulwege für Gonsenheim“ zieht Bilanz
  • Rückblick 2022
  • Ausblick 2023
  • Blick auf die kommende OB-Wahl
  • und vieles mehr …

 

Viel Spaß beim Lesen.

Eure ELSA-Redaktion

Spät, improvisiert, aber wie immer schön

Spät, improvisiert, aber wie immer schön

Das Aktivenwochenende hat mehr Einsatz gefordert

Es gibt da einen bestimmten harten Kern im Stadtteiltreff, dem wird, sobald die Tage kürzer werden, die Luft zu stickig, der Platz zu eng in Mainz. Das geschieht jedes Jahr und hat nichts mit Klimawandel zu tun. Eher mit einem bevorstehenden Ortswechsel. Langenlonsheim rückt näher.Aktive vor Zelt
Ungeduldig wird geplant, aber Auto und Anhänger fallen aus. Eine Aktive hat auch einen Anhänger, aber schon abgemeldet für den Winter. Angemeldet ist der schnell, aber der ist kleiner. Also nur das große Schlafzelt, in das auch die reduzierte Küche kommt, Pavillon, Kühlschrank und einige Küchenutensilien packen. Biertische und Bänke können vom dortigen CVJM geliehen werden. Dann endlich war es soweit, Ende September, sehr spät in diesem Jahr. Das spürte man am Wetter, das hatte für jeden was: Die erste Nacht der Zipfel eingefroren, dann kurze Hose und Bachwandern, und die letzte Nacht schickte mit Dauerregen allesamt früh in die Koje.
Jetzt aber mal weg mit der Vorstellung, Langenlonsheim bestünde nur aus Grillen und Werwolf Spiel. Klar ging am Lagerfeuer auch der Werwolf um. Aber es werden tagsüber auch andere Spiele gespielt, Musik wird gemacht mit Gitarre, Trompete und Gesang. Die Bachwanderung ist legendär, aber auch Spaziergänge durch Weinberge, vorbei an Wildgehegen, Pferdekoppeln und pechschwarzen Rindviechern und zur Eremitage. Wichtiger Baustein am Platz sind die sinnvollen und noch mehr die sinnfreien Gespräche. So erfuhr man, dass ein Praktikant im Laufe der Nacht sinnfreie Nachrichten an seine Kommilitonen verschickt und Fragen stellt, auf die er keine Antworten erwartet. Das trägt zur allgemeinen Erheiterung bei.
Zu guter Letzt könnte man die Teilnehmer auch als „Club der 18-88jährigen“ bezeichnen, denn es sind alle Altersgruppen vertreten. Man freut sich über die neu hinzugekommenen Jungen und hofft, dass die Alten noch lange erhalten bleiben, die diese vertraute, heimelige Atmosphäre verbreiten.
(RW)

 

Wir sind der Souverän – wir haben es in der Hand

Wir sind der Souverän – wir haben es in der Hand

Gefühl der Ohnmacht durch bewusstes Handeln besiegen

GlühbirneWenn sich in diesen Tagen die Politikerriege mit Statements und Appellen an die Bevölkerung wendet, ist es für viele zum Haare raufen. Viele haben resigniert über immer neue Hiobsbotschaften und die unzureichende Herangehensweise bei der Krisenbewältigung von „denen da oben“. Es fällt oft schwer, die doch so komplexe Materie zu durchschauen und dann faire Kritik zu äußern. Denn Kritik ist in vielen Fällen durchaus auch angebracht, sollte aber immer fair sein, darf nicht ins Persönliche abweichen oder abstruse Theorien verbreiteten. Da hilft es auch nicht, sich auf dubiose Quellen zu berufen, die sich meist mit ein paar wenigen Mausklicks widerlegen lassen. Wenn man es sich einfach macht und die Regierung pauschal „abwatscht“, sollte man sich immer vergegenwärtigen, dass wir sie gewählt haben, wir sind der Souverän. Und damit haben wir auch eine Verantwortung für die Mehrheitsverhältnisse wie sie zurzeit bestehen. Natürlich kann man den Gewählten vorwerfen, sich nicht an Wahlversprechen zu halten, nur zu gerne lassen wir uns von Versprechen verführen und vergessen dabei, dass die gewählten Mehrheitsverhältnisse es oft nicht zulassen, diese auch umzusetzen, das ist dann die Realpolitik.
Es liegt mit fern, unsere Regierung zu verteidigen, sie befindet sich in einer unbeschreiblichen Situation, für die sie nur teilweise eine Mitschuld trägt. Viele Fehler sind systematisch und sind einer Vorgängerregierung geschuldet, auch wenn von denen immer noch welche an der Macht sind, oder als Lobbyisten in der zweiten Reihe mitspielen.
Zurück bleibt eine gewisse Ratlosigkeit, und nun…? Wir können doch eh nix tun. Oh doch, wir können! Wir können mehr tun als nur alle vier Jahre unsere Stimme abgeben. Mit unserem alltäglichen Handeln und Kaufentscheidungen haben wir ein gewichtiges Heft in der Hand. Zugegeben, der Geldbeutel muss auch mitspielen; dennoch ist unser Handlungsspielraum größer als man annimmt. Wir entscheiden tagtäglich darüber, was und wo wir unsere Lebensmittel kaufen, ob wir nach Mallorca in Urlaub fliegen, ob wir das 10. Paare Schuhe wirklich brauchen, und wenn, ob wir nur ein Paar online bestellen, oder doch gleich 3 Größen um dann zwei zurückschicken. Bei welchem Energieanbieter wir Strom und Gas beziehen, ob wir unseren SUV mal stehen lassen und stattdessen mit dem Fahrrad die paar Meter zum Einkaufen fahren und, und …
Beispiel Energie: Hier kann man über die Bürgerwerke eG seinen Strom und sein Gas aus nachhaltigen Quellen beziehen. Und sie stehen für das genossenschaftliche Modell, bei dem auch Sie Mitglied werden können, zum Beispiel in Mainz bei UrStrom. Als Mitglied können Sie Anteile erwerben und sind damit Miteigentümer großer Photovoltaikanlagen, damit nimmt man aktiv an der Energiewende teil.
Beispiel Kleidung: in der Stadt gibt es immer mehr Geschäfte für Secondhand-Kleidung (ReSales, Eva&Adam, Janablume-Vintage, Oxfam), das ist umweltschonend (weil länger im Gebrauch) und man spart noch dabei.
Beispiel Verkehr: Nach einer Studie sind die meisten PKWs höchsten 45 Minuten am Tag unterwegs, dafür kosten sie eigentlich zu viel. Wäre ÖPVN eine Alternative, Sie würden sparen, wenn sie alle KfZ-Kosten zusammenrechneten. Oder wie wäre es mit CarSharing oder eCarSharing (UrStrom/ auch als Nachbarschaftsmodell)?
Beispiel Sonnenenergie: Als Hausbesitzer*in kann man sich das eine oder andere Sonnenpaneel aufs Dach packen. Oder, da wird es auch für Mieter interessant, man hängt sich eine Mini-PV an den Balkon. Damit kann man seinen Geldbeutel deutlich entlasten.
Zum Schluss möchte ich noch eine Internetseite empfehlen: www.utopia.de ist prall gefüllt mit Informationen und Tipps rund um das nachhaltige Leben. Eine Fundgrube, in der jede*r fündig werden kann, wenn er/sie bereit ist, Neues auszuprobieren. Das ist eine Seite für Menschen, die nicht auf Versprechen der Politiker, Lobbyisten, Wirtschaftsdemagogen, gesellschaftlichen Spaltern mit ihren einfachen Parolen und Heilsversprechern aller Couleur reinfallen. Es ist für Menschen, die aufhören zu motzen und stattdessen handeln.
(TB)

Energie sparen, wie kommen wir durch den Winter

Energie sparen, wie kommen wir durch den Winter

Informations- und Diskussionsveranstaltung im Stadtteiltreff am 23.11. um 18.30 Uhr

Flyer EnergierberatungUnd weiter geht unsere Beschäftigung mit den explodierenden Energiepreisen, vielleicht haben Sie ja schon in der letzten Ausgabe unsere Beiträge und Spar-Tipps gelesen. Aber das ist noch nicht alles. Am 23. November lädt der Stadtteiltreff in Kooperation mit der Volkshochschule Mainz zum Informations- und Diskussionsabend ein. Als Referenten für den Informationsteil konnten wir Thomas Görmar vom Arbeitskreis EnergieSparer der Lokalen AGENDA Mainz gewinnen. Von Hausflur bis Garten, von Handy bis Backofen gehen wir mit ihm virtuell durch die Wohnung. 50, 100 € oder mehr jährliche Reduktion der Stromkosten sind möglich.
Ganz praktische Tipps, wie man in diesem Winter Energie sparen kann.

Im zweiten Teil des Abends wollen wir ins Gespräch mit Bürger*innen kommen. Wie gehen Sie mit der Situation um, finden Sie, dass die Politik ausreichend Hilfen gibt und sind diese gerecht verteilt? Stephan Hesping vom Stadtteiltreff lädt ein zur Diskussion und ist an Ihrer Meinung interessiert. Finden Sie, dass der Tipp, auch mal den Waschlappen zu nehmen, statt zu duschen, eher übergriffig ist, oder sagen Sie „klar, ist doch einfach ein Vorschlag der gemacht werden darf in der Diskussion“? Menschen mit geringem Einkommen fahren in der Regel keine SUVs, viele haben gar kein Auto. Sie leben nicht in großen Villen und haben auch kein Schwimmbad im Garten und keine stromfressende Sauna im Keller. Müsste nicht den Menschen mit wenig Geld ganz anders geholfen und die Menschen mit viel Ressourcenverbrauch mal richtig zur Kasse gebeten werden?

Wir müssen reden, diskutieren Sie mit uns.
Wir freuen uns, Sie an dem Abend begrüßen zu dürfen. Aber auch sonst ist der Stadtteiltreff mit seinem Beratungsdienst von dienstags bis donnerstags von 14 bis 17 Uhr für Sie da, um beim Thema Energiepreise mit Rat und Tipps zur Seite zu stehen!
(hes)

 

 

Vom Drachenreiten und Feenfliegen

Vom Drachenreiten und Feenfliegen

Janine Hofeditz stellt Ihre „Fengard Chroniken“ vor

Ankündigung Lesung Gesang der SchattenFast ein Jahr ist es her, dass Janine Hofeditz, unsere frühere Brotkorbleitung und geschätzte Kollegin, unseren Verein berufsbedingt verlassen musste. Einfache Witze bis hin zu tiefgründigsten Gesprächen … alles konnte man mit ihr teilen. Was gewiss auch an ihrem vielseitigen Leben liegt. Sie studierte Theologie, Personalmanagement und einiges andere, wenn auch nicht immer bis zum Ende, wie sie von sich selber sagen würde. Sie war Sängerin, Lehrerin, Lektorin und auch Predigerin. Ein spannendes Leben schreibt spannende Geschichten. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge mussten wir sie damals gehen lassen. Das lachende auch nur, weil wir wussten, dass sie dadurch ihrer großen Leidenschaft mehr nachgehen konnte. Denn was viele nicht wussten, Janine ist auch noch Autorin, sie schreibt nämlich nebenbei Bücher! Und zwar keine kleinen Taschenbücher oder Kurzgeschichten. Zu meinem(!) Glück auch keine Liebesromane al la Rosamunde Pilcher. Janine schreibt Fantasieromane und nimmt die Leser*innen mit in eine Welt voller fliegender Elfen, zaubernder Hexen und Feuer speiender Drachen. Und das schon zum vierten Mal, und seit gut fünf Jahren schreibt sie über die Geschichte „Fengards“.  Über das Leben von Larkin, einem Hexer, wie es ihn in der von Janine geschaffenen Zauberwelt nur selten gibt, da das Hexen eigentlich eher der weiblichen Spezies vorbehalten ist. Deshalb lebt er zurückgezogen für sich alleine, fernab des Königreichs Fengard. Bis er auf den verletzten Kian trifft, der, wie sich herausstellt, der Sohn des Königs ist. Bei Larkin mit seinen Hexerfähigkeiten in bester Gesellschafft, begeben die beiden sich auf ihre Reise, auf die sie Sie gerne mitnehmen. Zwar stellte Janine hier schon den vierten Teil der Fengard Chroniken „Gesang der Schatten“ vor, doch sind auch die anderen Teile sehr lesenswert. Zudem bilden sie das Fundament für den neuesten Teil. Zwar soll es der letzte Teil der Reihe sein, wie Janine auch auf ihrer Homepage angibt. Doch lässt sie es sich selbst noch offen, vielleicht irgendwann nach Fengard zurückzukehren. Ein Supergeschenk zu Weihnachten für jede Leseratte.
(OW)

Janine Hofeditz: Die Fengard Chroniken / Gesang der Schatten
epubli; 4. Edition (8. Oktober 2022), Taschenbuch 400 Seiten, ISBN:  978-3756536627, € 14,99

 

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