Elsa-Chor

Elsa-Chor

Der 2007 gegründete Chor befindet sich in der Pubertät und der Stimmbruch ist unvermeidlich. Da hilft nur frisches Blut oder besser gesagt neue Mitglieder.

Jeder, der schon einmal musiziert hat, wird das bestätigen: Musik ist Erfüllung, Musik ist ein Samenkorn der Geselligkeit. Denn eines ist sicher, die anderen Chormitglieder werden zu Freunden. Das ist dann auch ein Anliegen des Chores, der mehr sein soll als nur das gemeinsame Singen. Musik ist ein idealer Ausgleich zu unserer doch sehr hektischen Welt. Und jeder, der schon einmal Musik gemacht hat, wird bestätigen, wenn man mit anderen zusammen Musik macht, ist das noch viel intensiver und kaum zu toppen.Elsa Chor

Und dann kommt der Moment, wo man nach vielen Proben endlich auftreten und das Einstudierte einem Publikum präsentieren kann. Den anschließenden Applaus vergisst man so schnell nicht. Schön und gut, denkt sie jetzt, aber singen kann ich gar nicht. So oder so ähnlich denken viele, bevor sie es versuchen. Das Schöne am Elsa-Chor ist, dass er kein professioneller Chor ist, sondern der Spaß und das Miteinander im Vordergrund stehen. Jeder wird dort abgeholt, wo er steht. Und so manches Chormitglied ist schon über sich hinausgewachsen.

„Am Anfang stellen wir zunächst fest, welche Stimmlage für die Sängerin oder den Sänger am besten geeignet ist“, erklärt Chorleiter Stephan Hesping. Mit gezielten Übungen wird diese Stimmlage trainiert. Und sollte sich im Laufe der Zeit herausstellen, dass eine andere Stimmlage doch besser passt, ist ein Wechsel möglich. Neben den wöchentlichen Proben, die immer dienstags um 19.00 Uhr im Stadtteiltreff stattfinden, gibt es jedes Jahr ein Probenwochenende, an dem man gemeinsam wegfährt und sich an einem schönen Ort dem Chorgesang widmet. Aber auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz.

Nur Mut, kontaktieren Sie den Chorleiter oder kommen sie einfach mal zur Probe vorbei!

INFO&KONTAKT
Stephan Hesping, Chorleiter
Tel: (06131) 68 75 01
E-mail: st.hesping@stadtteiltreff-gonsenheim.de

(TB)

 

 

Unsere Wohnungsvermittlung braucht Sie!

Unsere Wohnungsvermittlung braucht Sie!

Wir suchen Wohnraum in verschiedenen Größen

Wohnraumvermittlung

Der Stadtteiltreff Gonsenheim hat sich zu einer wichtigen Einrichtung für viele rat- und hilfesuchende Gonsenheimerinnen und Gonsenheimer entwickelt. Unter anderem fehltes immer wieder an Wohnraum. Wir helfen bei der Suche, helfen beim Besorgen aller notwendigen Unterlagen und begleiten Wohnungsbesichtigungen.
Wir suchen aber dringend Wohnraum in verschiedenen Größen. Wenn Sie also selbst noch etwas frei haben, oder einen Nachbarn haben, der etwas zur Verfügung stellen kann, oder einen Tipp haben – dann schicken Sie uns eine Mail:
mail@stadtteiltreff-gonsenheim.de

 

50 Jahre Grundsteinlegung der Hochhäuser in der Elsa-Brändström-Straße

50 Jahre Grundsteinlegung der Hochhäuser in der Elsa-Brändström-Straße

Viele Termine rund um das Jubiläum

Ein genaues Geburtsdatum der Hochhäuser in der Elsa-Brändström-Straße lässt sich eigentlich nicht festlegen. Nach alter Mainzer Tradition gibt es verschiedene Daten, an denen man ein Jubiläum festmachen könnte. So war es mit dem Geburtsdatum von Gutenberg und auch mit dem 2000jährigen Jubiläum der Stadt Mainz.

50 Jahre HochhäuserFest steht jedenfalls, dass bereits 1969 der Weg für das Baugebiet frei war, die zuständigen Gremien dem Projekt grundsätzlich zugestimmt hatten und mit den Erschließungsarbeiten begonnen werden konnte. 1970 war auch die Planung des Architekturbüros Speer in Frankfurt genehmigt worden. Vorgesehen waren vier Blöcke (Kettenhochhäuser) für zunächst 6200 Bewohner. Und 1971, aus heutiger Sicht unvorstellbar schnell, begann der Bau der Hochhäuser Elsa-Brändström-Straße 1-7. 1972 wurde mit dem Bau des zweiten Blocks, der Elsa-Brändström-Straße 4-10, begonnen. 1975, in den ersten beiden Blöcken waren bereits die Mieter eingezogen, begann der Bau des dritten Blocks, der Elsa-Brändström-Straße 45-63.
Zu diesem Zeitpunkt stellte sich heraus, dass der Bedarf an Wohnraum gesunken war und der vierte Block nicht realisiert werden musste. So blieb zunächst ein Teil des Plangebietes von einer Bebauung verschont und diese Wiese war vor allem bei Hundebesitzern beliebt, die hier ihre Vierbeiner austoben lassen konnten. In der mittleren Hochhaussiedlung waren zwei Häuser der amerikanischen Armee vorbehalten, die hier Soldaten und ihre Familien unterbrachten. Als 1989 die Mauer fiel und kurz darauf die amerikanischen Soldaten abzogen, war man froh, den frei gewordenen Wohnraum neu belegen zu können. Denn mit dem Zerfall der Sowjetunion kamen viele Spätaussiedler und Russlanddeutsche. 1994 wurde dann der vierte Block gebaut, zwar viel kleiner als ursprünglich geplant und auch in einer ganz anderen Bauweise.

Das Jahr 1972 ist also nicht ganz falsch und ein gutes Datum zum Feiern. Ab Mitte Juni bis zu den Sommerferien gibt es eine Ausstellung im Stadtteiltreff Gonsenheim, die vor allem die Architektur beleuchtet.

Geplant sind außerdem ein Fest mit Zeitzeugen (03.07. / ab 14:00 Uhr), natürlich mit Kaffee und Kuchen und Livemusik; eine Architekturführung (20.07./17:30 Uhr) und anschließend ein Vortragsabend mit dem Stadtplaner Dr. Rainer Metzendorf. (20.07./19:00 Uhr).

Alle Informationen, Katalog, Programmpunkte und Hinweise finden Sie auf unserer Homepage tagesaktuell.

Bitte beachten Sie: Die Ausstellungseröffnung findet am 20.06. statt. Der Treff selbst ist in dieser Woche wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, daher ist die Ausstellung ab dem 26.06. wieder regulär zu sehen.

(TB)

 

Lesen & Schreiben lernen

Lesen & Schreiben lernen

Kostenloses Angebot des Stadtteiltreff Gonsenheim und der Volkshochschule Mainz

Lesen & Schreiben lernenIm Stadtteiltreff Gonsenheim gibt es ab Juni ein neues Angebot: Lesen und Schreiben lernen mit Unterstützung der Volkshochschule Mainz. Am Dienstag vormittags von 11 bis 13 Uhr und am Freitag nachmittags von 15 bis 17 Uhr sind alle Menschen, die nicht oder nicht ausreichend lesen und schreiben können, herzlich zum Lernen eingeladen. Ganz ohne Voranmeldung, ohne dass Kosten für die Teilnehmer entstehen, einfach kommen und loslegen. Dieses besondere, neue Angebot wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Zuge der „AlphaDekade“. Der Bundesverband der deutschen Volkshochschulen hat hier ein besonderes Programm aufgelegt, welches auch bei uns in Gonsenheim umgesetzt wird.

Warum ist Alphabetisierung so wichtig, kann nicht jeder Mensch lesen und schreiben? Der Alphabetisierungsgrad der Weltbevölkerung hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gesteigert. 1960 lag die Quote bei 42 %, im Jahr 2015 dagegen schon bei 86 %. In Deutschland sind nach einer Studie der Universität Hamburg etwa 2 Millionen Menschen totale Analphabeten und etwa 7,5 Millionen Menschen funktionale Analphabeten. Im Jahr 2018 lag die Quote bei 12,1 % der erwachsenen Bevölkerung. Viele dieser Menschen haben eine deutsche Schullaufbahn hinter sich, die trotzdem nicht ausreichend war, um richtig lesen und schreiben zu lernen. Hinzu kommen Menschen mit Migrationshintergrund, die entweder noch gar keine Sprachkurse hatten, oder in diesen Kursen nicht ausreichend lesen und schreiben gelernt haben. Den Anspruch auf einen kostenfreien Sprachkurs gibt es bei uns auch noch nicht so lange, erst seit 2015 für die Menschen, die eine dauerhafte Bleibeperspektive haben.

Nun bitten die Volkshochschule Mainz und der Stadtteiltreff Gonsenheim Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Ihre Unterstützung. Die Zielgruppe für unseren Lerntreff ist nämlich leider nicht in der Lage, diesen Artikel zu lesen. Wenn Sie also Menschen kennen, die nicht lesen und schreiben können, laden Sie die Menschen bitte herzlich zu diesem neuen Angebot im Stadtteiltreffs ein.

 

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