Sommerfest des Stadtteiltreffs

Sommerfest des Stadtteiltreffs

 

Kein Hitzefrei für das Sommerfest

Das kleine Sommerfest im Stadtteiltreff war schön und von vielen herbeigesehnt. Getreu dem Motto „auf eine gute Nachbarschaft“ tauchten viele bekannte Gesichter auf. Es wurden fleißig Neuigkeiten ausgetauscht, sich am umfangreichen Kuchenbuffet bedient oder den melodischen Weisen des Trios „Schall & Rauch“ gelauscht. Für die Kinder waren die Streetjumper da und spielten mit den kleinen Gästen, was deren Wohnmobil so hergab.

Foto vom SommerfestStephan Hesping leitete durch das Programm, gab Rückblicke, aber was noch wichtiger war, Ausblicke auf das nächste halbe Jahr. Bevor der Elsa-Chor zum Schluss in einer „Notbesetzung“ noch einige Lieder zum Besten gab, wurden neue und zukünftige Mitarbeiter*innen vorgestellt und andere für ihr jahrelanges Engagement gefeiert.

Ein gelungener Nachmittag und ein guter Start in die Sommerferien.

sehen Sie auch unsere Bilder-Galerie zur Veranstaltung

Mit Oma Rosa durchs Universum

Mit Oma Rosa durchs Universum

Eine Lesung mit dem Künstlerehepaar Rosenthal

Einigen von Ihnen, liebe Leser*innen, kommt der Name Rosenthal wahrscheinlich bekannt vor. Und richtig, unter dem Titel Und morgen male ich wieder Blumen ist in den Räumen des Stadtteiltreffs Gonsenheim noch bis zum 15. September eine Ausstellung mit Bildern von Kurt und Christine Rosenthal zu sehen und der/die eine oder andere von Ihnen hat sie bestimmt schon angeschaut. 

Lesung RosenthalUnd quasi angelehnt an diese Ausstellung gab es am 5. Juli vor dem Stadtteiltreff eine sehr gelungene Veranstaltung: Die Rosenthals lasen aus Christine Rosenthals Buch Mit Oma Rosa durchs Universum und die etwa 35 Zuhörer*innen, die an diesem schönen Sommerabend den Weg hierher gefunden hatten, lauschten gebannt der Geschichte um Oma Rosa und ihren Enkel Niko. 

Der zehnjährige Niko versteht sich blendend mit seiner Oma, die beiden unternehmen vieles gemeinsam, sie kochen, malen, gehen zusammen auf Entdeckungsreisen, tun all diese Dinge, wozu den berufstätigen Eltern die Zeit fehlt. Umso schlimmer ist es für den Jungen, als seine Großmutter stirbt. Doch ein geheimnisvoller Bernstein und ein Zauberspruch ermöglichen es Niko, mit seiner geliebten Oma im Jenseits Kontakt aufzunehmen. Diese berichtet ihm, wie gut es ihr gehe und sie lädt ihn ein, sie im Jenseits zu besuchen und mit ihr im Universum herum zu fliegen. Und sie bittet ihn, eine Wunschliste zu schreiben, was er gerne alles wissen und kennenlernen möchte, welche Persönlichkeiten aus vergangenen Zeiten und der Gegenwart, welche Welten, welche Zeitalter …! Die Geschichten in diesem Buch sind teilweise autobiografisch, wechseln zwischen Realität und Fiktion, sind mal heiter, mal traurig, aber immer authentisch.

Ein weiterer Gesprächspartner bei der Lesung war Philipp Münch, ein bekannter Mainzer Zeitzeuge der Bombennächte des 2. Weltkriegs. Es war schon sehr beeindruckend, wie er da vor dem Stadtteiltreff saß und den Zuhörer*innen sehr bildhaft berichtete, wie es nach diesen Nächten damals in Mainz aussah und was er gesehen und erlebt hat. So erzählte er zum Beispiel, dass zwei jüdische Schulkameraden von heute auf morgen nicht mehr da waren. Und eigentlich wussten alle, was geschehen war, aber es wurde kollektiv geschwiegen. Und er spricht auch davon, wie sehr ihn die Fernsehbilder und die aktuelle Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine belasten. Mit Philipp Münch und seinen bekannten Bildern des zerstörten Mainz wird es im Stadtteiltreff vermutlich in der 2.Jahreshälfte eine Veranstaltung geben. 

Eine Zuhörerin, die als 6-jähriges Kind die Mainzer Bombennächte erlebt hatte, berichtete ebenfalls von ihren fragmentarischen, grausamen Erinnerungen an diesen Krieg. Das waren Momente, da ging die Veranstaltung schon ziemlich unter die Haut und sie war – wie auch schon die Ausstellung der Rosenthals – ein Appell gegen jegliche Kriege und Diktaturen in der Welt.  (UB/hes)

Endlich wieder singen – der Elsa-Chor probt wieder

Endlich wieder singen – der Elsa-Chor probt wieder

Elsa Chor Juli 2022

Das Singen ist in der Corona-Zeit ganz schön unter die Räder gekommen, man hat gar keine Stimme mehr, kommt nicht mehr richtig in die hohen Lagen. So ging es auch vielen Sänger*innen des Elsa-Chores. Im ersten Corona-Jahr hatten wir nur einmal draußen in der Passage und einmal in Odiles Garten gesungen. Letztes Jahr nach den Herbstferien probten wir in der Kreuzkirche, aber nach fünf Proben war schon wieder Lockdown – bis dahin hatte es allen viel Freude bereitet.

Zur Zeit proben wir im ev. Gemeindehaus. Stephan hat ganz einfache Stücke herausgesucht, die man schnell zum Klingen bringt. Endlich wieder Klänge von Geige, Gitarre und Gesang, wie schön! Aber wir sind sehr wenige, einige trauen sich noch nicht oder haben dienstags um 19 Uhr was anderes vor, viele hatten in der letzten Zeit auch Corona und sind noch nicht wieder fit. Egal, diejenigen, die dabei sind, haben Freude an der Musik.

Einen kleinen Auftritt haben wir zu unserem Sommerfest am 17. Juli zwischen 15 und 18 Uhr. Das wird nicht so gut, wie der Elsa-Chor schon war, aber man kann es sich bestimmt anhören, kommen Sie gerne zum Sommerfest und hören Sie selbst.

Bis vor der Pandemie gab es einmal im Jahr unser Jahresabschlusskonzert, ob das dieses Jahr was wird? Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr wieder mehr proben und auftreten dürfen. Es ist natürlich von der Pandemie abhängig, mal schauen. Wir würden uns freuen über jeden, der Lust am Gesang hat.

(IW)

Schulranzen Aktion

Schulranzen Aktion

 

Aktion Schulranzen

Alle Eltern können davon ein Lied singen, so eine Erstausstattung für den ersten Schultag ist nicht billig. Besonders Familien, die finanziell eher schwach ausgestattet sind, haben damit zu kämpfen; verständlicherweise wollen sie aber auch nicht, dass ihre Sprösslinge sich von den anderen Kindern unterscheiden, zumindest was das Aussehen und die Ausstattung angeht. Wenn man Glück hat, gibt es ältere Geschwister oder Kinder im Bekanntenkreis, deren Schulranzen & Co. man übernehmen kann.

Aktion Schulranzen 2022Solche oder ähnliche Gedanken bewegten den Elternbeirat der Grundschule in Ober-Olm schon vor ein paar Jahren und man kam dort auf eine Idee: Viele Viertklässler bekommen zum Schulwechsel einen neuen, größeren Ranzen, ihre „alten“, meistens noch gut in Schuss, spenden sie für Kinder, die sich keinen Ranzen leisten können. Für diese Aktion fanden sie im Stadtteiltreff einen guten Partner. So konnte der Stadtteiltreff in den letzten Jahren eine Spende der Ober-Olmer von ca. 40-60 Ranzen entgegennehmen. In diesem Jahr wird das am 18.07. passieren.

Am 21.07. und 28.07. werden dann, während der Brotkorbausgabe, die Ranzen an die einzuschulenden Kinder übergeben. Die Eltern müssen keinen Nachweis der Bedürftigkeit mitbringen.

Hier geht’s zu unserem Video-Clip.

 

Liebe Leser!

Damit der neue Ranzen nicht ganz so leer ist, schauen Sie bitte doch mal nach, da gibt es bestimmt ein paar Bunt- und Bleistifte, Hefte oder Umschläge oder ähnliches, was bei Ihnen übrig ist. Sachspenden dieser Art können bis zum 18.07. beim Stadtteiltreff abgegeben werden.

 

Wir finden, das ist eine richtig schöne Aktion der Ober-Olmer Kinder und Eltern, eine Aktion die unserer Gesellschaft würdig ist, vielen Dank dafür!

Der Stadtteiltreff in den Sommerferien

Der Stadtteiltreff in den Sommerferien

Stadtteiltreff macht Ferien

Achtung, reduzierte Öffnungszeiten und Schließzeiten beachten

Hurra, die Ferien kommen. Das heißt aber auch, dass der Stadtteiltreff geschlossen ist. Keine Angst, nicht durchgehend die ganze Zeit, aber auch wir müssen ja mal Urlaub machen. Daher geben wir hier einen kleinen Überblick.

Der letzte reguläre Öffnungstag bei uns wird der 21. Juli sein, in den folgenden sechs Wochen ist alles ein bisschen anders: In den ersten beiden Ferienwochen haben wir dienstags und mittwochs von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Man kann sich treffen, Kaffee trinken, erzählen, Karten spielen und alle Angebote nutzen wie immer. Auch der Beratungsdienst ist noch besetzt, aber nur noch in den ersten beiden Ferienwochen. In der dritten und vierten Ferienwoche ist nur am Mittwochnachmittag geöffnet. Man kann sich treffen, Kaffee trinken, erzählen, bekommt gelbe Säcke, Kopien, kann Sachen ausdrucken, Beratung findet aber hier schon nicht mehr statt. Und in der fünften und sechsten Ferienwoche haben wir ganz geschlossen. Sehen Sie hierzu auch unseren Ferien-Clip.

Der Brotkorb findet donnerstags natürlich auch in den Ferien statt. Und vielleicht gibt es auch noch was für die Kinder, das stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Überhaupt, schauen Sie auf die Homepage, die ist immer aktueller in den Angaben! Und in jedem Fall ist der Stadtteiltreff auch in den Ferien unter mail@stadtteiltreff-gonsenheim.de zu erreichen, aber in der Zeit halt nur für Notfälle!

Unseren Beratungskund*innen geben wir den Tipp, sich rechtzeitig auf die Ferien einzustellen, wenn zu Ferienbeginn noch alles im Stadtteiltreff bearbeitet wurde, ist es auch kein Problem, die Sachen, die in den vier Wochen auflaufen, danach zu bearbeiten. Und für alle, die uns als Ort der Begegnung nutzen: Verabreden Sie sich, machen Sie schöne Ausflüge zusammen, machen Sie mit Bekannten aus dem Stadtteiltreff Spaziergänge oder gehen mal zusammen ins Wanderheim. Verabreden Sie sich jetzt, dann wird die Zeit ohne uns nicht so lang! Wir wünschen schöne Ferien!       (hes)

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